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Dr. Ivo Hohlfeld im Interview

Neurodermitis betrifft nicht nur die Haut, sondern das ganze Leben. Dr. Ivo Hohlfeld, Facharzt für Dermatologie, Dermatochirurgie und Allergologie berichtet davon, wie innovative Systemtherapien rasch und langanhaltend helfen können und welchen Einfluss dies auf die Lebensqualität der Patient*innen haben kann.

Neurodermitis richtig behandeln

Dr. Ivo Hohlfeld betont, wie wichtig es ist, eine Neurodermitis-Erkrankung früh und wirksam zu behandeln, um die physische Belastung zu verringern. Wenn Cremes und Salben nicht ausreichend wirken, können Biologika und JAK-Inhibitoren zur Behandlung von Neurodermitis eingesetzt werden. Er betont dabei wie wichtig die individuelle Anpassung und regelmäßige Überprüfung der Therapie ist.

Innovative Systemtherapien – schnelle und lang haltende Wirkung

Mit der Hilfe von innovativen Systemtherapien erleben viele Patient*innen schon nach wenigen Tagen oder Wochen eine Verbesserung die anhält, berichtet der Dermatologe. Er betont außerdem, dass Rückschläge in der Therapie nicht bedeuten, dass diese gescheitert ist. Er appelliert daher an Patient*innen, offen zu bleiben und gemeinsam mit ihren Dermatolog*innen nach Lösungen zu suchen: „Auch wenn es mal Rückschläge gibt, gibt es immer Wege, die Erkrankung wieder unter Kontrolle zu bringen“.

Gebt nicht auf!

Viele Menschen mit Neurodermitis gewöhnen sie sich an ein Leben mit schlechter Lebensqualität, da sie denken, dass es nicht besser geht. Dr. Hohlfeld betont, dass Betroffene nicht aufgeben und sich nicht mit Einschränkungen abfinden sollen: „Heute gibt es wirksame Therapien – niemand muss jahrelang leiden“. Er möchte Patient*innen dazu motivieren, offen mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin über ihre Beschwerden zu sprechen, da nur so die richtige Therapie gefunden werden kann.

Einschränkungen durch Neurodermitis: Damit will ich mich nicht abfinden!

Ein Leben ohne Tiere? Für Katja schlicht unvorstellbar, trotz Neurodermitis! Ihre Hunde und das Reiten sind für sie mehr als nur Hobbies – sie sind echte Kraftquellen im Alltag. Für sie sind ihre Tiere nicht nur Trostspender, sondern wahre Motivatoren, um Phasen von schwerer Neurodermitis zu meistern. Deshalb war Katja von klein auf klar: Ein Leben ohne ihre tierischen Begleiter kommt für sie nicht infrage.

Dank einer innovativen Systemtherapie und ihrem starken Willen kann sie heute trotz Neurodermitis gemeinsam mit ihrer Islandstute und ihrer Beagle-Dame Piper durchs Leben gehen. Geschichten wie die von Katja zeigen: Durch die passende Therapie können Einschränkungen reduziert werden und Lebensqualität in den Alltag zurückkehren.  


Du möchtest noch mehr Patientengeschichten und Expertenwissen entdecken? Dann schau dir die 5. Ausgabe unseres Patientenmagazins an!

Auch in den vorherigen Ausgaben unseres Patientenmagazins findest du spannende Geschichten von Neurodermitis-Betroffenen, Interviews mit Expert*innen sowie hilfreiche Tipps rund um das Thema Neurodermitis. Hier findest du die Blogbeiträge mit den Downloadlinks: